ZUR THEORIE


Die bim-Methode basiert auf der "Wahrnehmungsorganisation" nach Frau Dorothea Timmers-Huigens, die sie in ihrem Buch "Mogelijkheden voor verstandelijk gehandicapten" (Möglichkeiten für geistig Behinderte) beschreibt und bei der die Wahrnehmung über die Sinne im Mittelpunkt steht. Indem man die Basale Stimulation von Andreas Fröhlich als Ausgangspunkt für die Annäherung an den Teilnehmer und den Umgang mit ihm nimmt, wird ein Grundgefühl der Sicherheit geschaffen, von dem aus man auf allgemeine Ziele wie Kontaktherstellung, Interaktion, Kommunikation oder die Ergreifung der Initiative hinarbeiten kann.

Unterstützende Kommunikation

Die bim-Methode kann als unterstützende Kommunikation eingesetzt werden, denn sie regt zu einer Reaktion auf eine Aktion an, egal wie gering sie ist! Daher muss man während der Musikaktivität die Körpersprache des Kindes oder des Erwachsenen gut beobachten. Ist der Körper angespannt oder entspannt er sich, folgt der Kopf der Bewegung des Materials oder wird das Ohr in die Richtung gehalten, aus der das Geräusch kommt? Auch die Mimik kann Ausschluss darüber geben, wie der Teilnehmer die Musikaktivität erlebt. Lehnt der Teilnehmer die körperliche Annäherung ab oder ergreift er die Initiative, um das Material zu fühlen?